Individuell, einzigartig und handgefertigt aus der Bodenseeregion – Meisterstücke unserer Bogenbauer
Archer`s Best | 78176 Blumberg / Riedböhringen
Archer’s Best
Harald Kuttruff
Kardinal-Bea-Straße 14
78176 Riedböhringen
T: +49 771 89 67 98 0
M: +49 160 97 74 88 63
E: info@archers-best.com
www.archers-best.com
FALCON custom
Einzigartig und individuell, der Custombogen von Archer´s Best.
In Ihrem Design und hochwertiger Verarbeitung erschafft Harald gemeinsam mit Ihnen ein Unikat aus der Bogenmanufaktur Archer´s Best.
FALCON hybrid
52“ – 56“ kurzer Hybridbogen mit sehr leisem Schussverhalten bei hoher Pfeilgeschwindigkeit.
In formvollendetem Design dank hochwertiger Verarbeitung aus der Archer`s Best Bogenmanufaktur.
FALCON little
Der ideale Bogen für den Nachwuchs in der Welt des Bogenschießens.
Seine Vorzüge: Gleiche Dynamik bei sehr filigraner Bauweise und leichtem Gewicht.
Der perfekte Bogen für kinderleichtes und zugleich dynamisches Bogenschießen.

Bogenköcher FALCON wing
Ein patentiertes Aufnahmesystem, eine stufenlose Klemmung und garantiert vibrationsfreier Schuss:
Der Bogenköcher FALCON wing verleiht deiner Bogenleidenschaft Flügel. Herzstück des FALCON wings ist der 3D-Druck. Mittels Klemmvorrichtung lässt sich dieser stufenlos an jeden Bogen anpassen und passt sich wunderbar an den Übergang von Wurfarmen und Griffteil an.
Zu jedem Bogenköcher liefert Archer`s Best hochwertiges EPDM, um minimale Differenzen zu überbrücken und eine saubere Klemmung bei absolut rutschsicherer Befestigung zu gewährleisten.
Edles Design und höchste Verarbeitungsqualität machen aus dem FALCONwing ein formvollendetes Zubehör, welches sich in Funktion und Handhabung stilvoll an deinen Bogen anpasst. Konzipiert für alle Bogenarten mit Wurfarmbreiten von 34-43 mm und Pfeildurchmesser von Slimline 5,6 mm bis 5/16“ 7.8 mm.

Onlineshop
https://www.archers-best.com/shop
Ladengeschäft
Kardinal Bea Straße 14
78176 Riedböhringen
Deutschland
Öffnungszeiten
Nur nach vorheriger Terminvereinbarung (info@archers-best.com)
Das sagt Harald Kuttruff über sich selber:
Die Wiederentdeckung des Bogenschießens hat bei mir ins Schwarze getroffen und Erinnerungen an meine Jugend lebendig werden lassen. Heute liebe ich es, nach getaner Schreinerabeit in der Natur den Bogen zu spannen und genieße den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Als ausgebildeter Trainer im intuitiven Bogenschießen habe ich viele Ideen im Kopf, um dem Bogensport noch mehr Raum zu geben. Eine Idee ist im Jahr 2022 konkret geworden: Der Entwurf eines eigenen Bogens samt Köcher.
Wie ich den Weg in den Bogenbau gefunden habe? Natürlich durch das Material. Als Schreinermeister aus Leidenschaft hat es mich von Anfang fasziniert, auf welche Weise Holz und andere Materialien beim Bogenbau zusammenspielen. Nicht zuletzt war es die Leistungsfähigkeit sowie die Formgebung der Bögen, die mich neugierig gemacht haben. Mit Begeisterung habe ich mich mit dem Bogenbau auseinandergesetzt und mein erstes Modell im Hinblick auf Form und Funktion weiterentwickelt. Die Vorgabe dabei: Mein kompromissloser Anspruch an Design, Material und Verarbeitung. Das Ergebnis ist ein von mir kreierter formvollendeter Bogen in Hybridbauweise für Sport und Jagd. Handgefertigt im Schwarzwald, perfektioniert mit viel Liebe zum Detail und pfeilgenau abgestimmt auf das, was dir ein exzellenter Bogen bieten muss.
Du suchst einen Bogen, der wie für Dich gemacht ist?
Gerne nehme ich deine Bedürfnisse in den Blick, um deinen perfekten Bogen zu gestalten.

Bruno Ballweg | 78234 Engen-Biesendorf
Bruno Ballweg
Pfeil und Bogenmanufaktur
Biesendorferstr. 30 c
78234 Engen-Biesendorf
T: 07733-9828860
E: bruno.ballweg@t-online.de
Bögen
Frühzeitliche Bögen
Eibe-Wikingerbogen 8 – 11 Jahrhundert
aus einem Spaltling feiner Eibe handgefertigt
Die zurückgedämpften Bogenenden sind typisch für diese Wikingerzeit. Das obere Sehnenlager ist einseitig seitlich eingekerbt, um ein Einschneiden der Schusssehne in das weiche Kernholz zu vermeiden. Am unteren Bogenende ist die Sehne mittels eines „Schweinsrücken-Knotens“ ohne jegliche Einkerbung angebracht. Griffbewicklungen sind nicht bekannt.
Die Sehne besteht aus Dacron flämisch gespliced
Nordischer Eisenzeitlicher Langbogen
Dieser Langbogen ist datiert auf das 0-3-4 Jahrhundert.
Solche Stabbögen sind überwiegend in Eibe aber auch in Ulme gearbeitet worden. Die Nockgrube wurde wie später in der Wikingerzeit seitlich an den Bogenenden angebracht. Am unteren Wurfarm sind verschiedene Sehnenbefestigungen bekannt. Aufgesetzte Bogenenden aus Metall, Geweih oder Knochen sind bekannt und dienten als Stoßwaffe. Ich fertige diesen Bogen mit einem achtkantig angeschliffenen Geweihende.
Die Sehne besteht aus Dracon flämisch gespliced

Englische Langbögen
Englischer Langbogen mit zwei Lagen feinster Eibe
Die einzigartigen unübertroffenen Eigenschaften der Eibe (Taxus bacatta) machen diesen Langbogen unvergleichbar weich im Auszug bei bester Schussleistung.
Selbst bei hohen Zuggewichten zieht sich der Bogen unvergleichbar weich.
Ein feiner, dünner Hickoryrücken gibt dem Bogen die nötige Robustheit.
Maßanfertigung individuell in Länge und Zugkraft auf Ihren Auszug.
Entsprechend Rechts oder Linkshand schießend ist eine Pfeilanlage aus hellem Geweih eingearbeitet
Griff nach englischer Sportordnung in rot für Frauen
in grün für Männer
wahlweise auch mit Flachs oder Lederwicklung
Spätmittelalterlicher Englischer Eibe-Langbogen nach historischem Vorbild
Die Wurfarme sind aus einem gewachsenem Stück Eibe (Taxus bacatta) gefertigt. Gerne etwas verwachsen und somit ein unverwechselbares Unikat. Das Splintholz bildet die Zugseite (den Bogenrücken). Das druckfeste rote Kernholz die Bogenbauchseite. Es wird immer etwas ganz besonderes sein diesen Bogen zu schießen. Vorrausgegangene Holzbogenerfahrung ist für diesen Bogen wichtig.

Osage Flachbögen
Osage-Flachbogen mit Recurves
aus naturgewachsenen Holz gearbeitet mit an gedämpften Recurves. Besonderes Kennzeichen dieses Bogens ist der Naturwuchs, der jeden Bogen unverkennbar zu einem Unikat macht.
Mit eingearbeiteter Pfeilanlage aus Geweih. Gewickelter Hirschledergriff in verschiedenen Farben.
Osage-Flachbogen Holmegard
aus natur gewachsenem Holz gearbeitet mit schmalen hohen und gerade auslaufenden Bogenenden. Neben dem schönen Naturwuchs sind ein scharfer Abschuss und die Schlichtheit des Bogens seine besonderen Merkmale.
Mit eingearbeiteter Pfeilanlage aus Geweih und gewickeltem Hirschledergriff in verschiedenen Farben.

Bambusbelegte Bögen
Bambusbelegter Langbogen „Gerfalk“
Bambus bildet den Rücken Innenlage aus Robinie speziell gehitzter feinjähriger Osage den Bogenbauch.
Starker deflex-reflex . Gespannt sind die Wurfarme nahezu gerade gehalten. Dadurch wird höchster Schusskomfort erzielt.
Der Druckpunkt des Griffes liegt weit reverse und ist ergonomisch,
für Rechts und Links Hand Schützen wählbar.
Schöne ausgewählte einheimische Hölzer mit verschiedenen Ziereinlagen.
Griffpunzierungen und eingelegter Pfeilanlage machen jeden Bogen jeden Bogen, neben seiner Kunsthandwerklichen Meisterleistung zum unverwechselbaren Unikat.
Bambusbelegter Langbogen „Milvus“
Bambus bildet den Rücken Innenlage aus Robinie speziell gehitzter feinjähriger Osage den Bogenbauch.
Durch die deflex-reflex Konstruktion lässt sich dieser Bogen beständig weich bis zum Vollauszug ausziehen. Ruhiger Abschuss. Führt gut auch auf weite Entfernungen. Das leicht reverse Mittelteil ist für Rechts und Linkshandschützen wählbar ausgearbeitet.
Schöne ausgewählte heimische Hölzer mit verschiedenen Ziereinlagen und Punzierungen machen jeden Bogen, neben seiner Kunsthandwerklichen Meisterleistung zum unverwechselbaren Unikat.

Bambus Bögen
Bambusbogen deflex-reflex „Sperber“
Die Hauptkriterien für die Konstruktion dieses Bogens waren ihn möglichst kurz und schnell zu gestalten, daher auch der Name „Sperber“. Mit dieser altägyptischen ausgeklügelten Bogenform lassen sich leichte Pfeile mit max. Schnellkraft hervorragend ablassen.
Der Druckpunkt der Bogenhand liegt deutlich vor dem Wurfarm. Beim Auszug wird der Bogen dadurch in die optimale Position gedrückt. Dies ist ein wichtiger Garant für die Zielführung des Pfeils. Die nahezu gerade Wurfarmgestaltung unterstützt hier die sehr leichten Bambuswurfarme, wo durch ein optimaler Schusskomfort erzielt wird.
Bogenklasse Langbogen modern eingeschnitten bis 5 mm zur Bogenmitte
Holzbogen Historicalbow (schießen über den Handrücken)
IFAA/DFBV Regelkonform
Bambus-Langbogen deflex-reflex „Milan“
Der anmutige Flug des Milan stand mir hier als Pate für diesen schönen Bogen. Mit dem natürlichen Wirkstoff Bambus wird im Bogenbau seid ca. 1200 Jahren gearbeitet. Unter den 1100 Bambusarten werden hauptsächlich „Moso“ und „Madake“ verarbeitet. Zug- und Druckfestigkeit sind enorm. Um optimale Härte zu erlangen werden die Halme mit ca. 4 Jahren geschnitten. Als äußerer Schutz hat der Bambushalm nur die hauchdünne Wachsschicht. Die darunter liegenden hoch verdichteten Kraftfasern sind permanent der Witterung ausgesetzt. Hierdurch lässt sich die sehr gute Wetterverträglichkeit des Bambusbogens erklären.
Bei großer Hitze wird Bambus lediglich etwas weich.
Die Bogenform ist dem altägyptischem Compositebogen entnommen. Aus dem Griffteil heraus erfolgt zunächst der Wurfarm Richtung Schusssehne (deflex), dann wird in einem gewissen Radius der Wurfarm unter Vorspannung in Schussrichtung angezogen.
Hieraus resultieren bei weniger Wurfarmbewegung maximale Spannung im Wurfarm., sowie ein beständig weicher Auszug bei hervorragender Schussleistung. Der Bogengriff kann mit eingeschnittener Pfeilauflage ( 5mm zur Bogenmitte) gearbeitet werden (nach IFAA „Langbogen modern“). Beim Schiessen über den Handrücken wird der Bogen 12 mm zur Bogenmitte ohne Pfeilauflage gearbeitet (DFB, IFAA, Holzbogen / Historical Bow, Regelkonform)

Pfeilschaftholz:
Wie die Geschichte beweist sind Nadelhölzer besonders gut für den Pfeilbau geeignet. Leicht, gerade gewachsen, gutes Rückstellungsverhalten, ebenso der hervorragend erkennbare
Faserverlauf sind beste Vorraussetzung für Pfeilschäfte.
Winterfällung und fachmännische Holzauswahl sind Grundvorraussetzung für Qualitätspfeilschäfte.
- Tannenholz aus nachhaltiger, deutscher Forstwirtschaft
Besonders leicht ca. 2-3 gramm und leichter als Kiefernholz. Tanne eignet sich besonders gut für den Turniersport. - Hemlocktanne: Für feinste Turnierschäfte und höchste Ansprüche. Sehr schneller Pfeilreflex, bestes Stehvermögen.
Zylindrische Schäfte:
- Diese werden in 5/16 ,11/32 und 23/64 gefertigt und werden für Standartübungspfeile verwendet.
- Sie sind lieferbar in 5 lbs Abstufungen.
- Einheitliche Pfeilgewichte verbessern die Treffergruppen besonders auf weite Entfernungen.
- Spine gleiche Pfeile verbessern ebenfalls die Treffergruppen.
Breasted Taper:
Pfeilschaftoptimierung wird im Wesentlichen durch einen optimalen Taper erreicht. Der passende Spine und das ideale Gewicht bilden die Grundlage.
Der ideale Taper erfolgt schwerpunktbezogen (ca. 8-10% zur Spitze hin) Optimale erodynamische Form. Zur Spitze hin werden ca. 15-20 cm getapert. Zum Nocken hin werden ca. bis 35 cm möglichst dünn getapert. So erhält man:
das Leitwerk (Feder) können minimiert werden. Daduch noch flachere Flugbahn.
die strömungsgünstigste Form
sehr schnellen Pfeilreflex durch Gewichtsreduktion zu den Enden hin.
eine flachere Flugbahn mit mehr Energie bei hoher Pfeilgeschwindigkeit.
besonders für Bögen ohne Schußfenster ist dieser Taper sehr hilfreich.
der optimal getaperte Schaft, passend mit allen anderen Komponenten
fliegt ohne jegliche Befiederung auf jede Entfernung gerade auf das Ziel zu (Rohschafttest)

Onlineshop:
https://www.ballg.de/shop/index.htm
Anfragen oder Bestellungen bitte telefonisch tätigen
oder schriftlich per E.-Mail oder Fax.
Bruno ruft auch gerne zurück.
Das sagt Bruno Ballweg über sich selber:
Ich bin 1962 geboren und seit 1982 verheiratet. Schon als Kind war mir der Naturwerkstoff Holz im Fühlen und Hantieren sehr angenehm. Nach meiner Schreinerlehre arbeitete ich als Geselle in verschiedenen Betrieben, konnte mir somit einen reichen Erfahrungsschatz in Bezug auf Holzbearbeitung aneignen. Nach erfolgreicher Meisterprüfung folgte dann die Selbstständigkeit.
Den Bogenbau betreibe ich schon seit über 25 Jahren.
Zuerst baute ich Englische-Langbögen. An gutes Bogenholz zu kommen war das größte Hindernis. Heute habe ich ein gut sortiertes Holzlager. Lange Vorlagerung und ausschließliche Verarbeitung hochwertiger Bogenhölzer bilden die Basis für feine langlebige Bögen. Die verwendeten Hölzer stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Exotenholz verarbeite ich nicht! Mein Angebot geht vom einfachen „Selfbow“ bis zum kunstvoll gefertigten Bambus- bzw. Kyudobogen. Die Leime wähle ich möglichst umweltverträglich, Lacke und Öle auf der Basis der Pflanzenchemie. Seit 2001 arbeite ich verstärkt mit Bambus, vorwiegend aus extra für Bögen angelegte Plantagen in Japan und der USA.
Die enorme Zug- und Druckfestigkeit dieses Naturmaterials machen Konstruktionen möglich bei denen Holz völlig überfordert wäre.
Umfassende Literatur und Informationen im Internet geben heute weltweit Einblicke in alle Epochen der Bogengeschichte. Mit diesem Wissen ist es nun möglich historische Bögen, verfügbare Materialien und Konstruktionen neu zu konfigurieren, um den bestmöglichen Naturbogen zu bauen.
Die Entwicklung von Pfeil und Bogen kam mit dem Einzug der Feuerwaffe zum Erliegen. Durch den tradionellen Bogensport wird die Bogengeschichte neu belebt und weiter entwickelt!
Der Novize der 10 Eibebögen gebaut hat, hat Glück gehabt.
Nach 100 Bögen ist er reich an Erfahrung.
Nach 500 Bögen wird er feststellen, dass es immer wieder der erste Bogen ist.
Die Seele des Bogens
Jeder Bogen, jedes Bogenholz trägt sein Eigenleben, ist gewachsene Energie, eingehaucht durch des Bogenbauers Geschick. Der Bogenschütze fühlt sich Schuss für Schuss näher mit seinem Bogen und Pfeil verbunden.
Aus dieser Wertschätzung und Verbundenheit heraus werden der Bogen und sein Pfeil als vollkommen akzeptiert. Fehlschüsse leiten den Bogenschützen an, sich selbst als Quelle dessen bewusst zu werden. Durch die Verfeinerung der Schießtechnik, die Erhöhung der Konzentration, das bewusste Einsetzen der Atmung gelingt es dem Schützen mehr Energie in den Pfeil zu legen, was letztendlich beim Loslassen ein Höchstmaß an Entspannung findet.
Bruno Ballweg
